Osteoporose

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vorbeugen - erkennen - behandeln

Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung. Sie tritt bei Frauen und Männern auf. In Deutschland erkrankt jede dritte Frau und jeder sechste Mann an Osteoporose.

Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, in deren Verlauf es zum Abbau von Knochenmasse kommt (Knochenschwund). Nur jede zweite Erkrankung wird erkannt. Im Röntgenbild ist eine Osteoporose erst bei einer bereits fortgeschrittenen Knochenmineralminderung von 30-40 Prozent zu erkennen.

Bei Osteoporose ist die äußere Knochenschicht dünner als bei einem gesunden Knochen und im Inneren des Knochens die Anzahl der Knochenbälkchen sowie deren Verknüpfung untereinander vermindert.
Die Krankheit verläuft schleichend und anfangs ohne Schmerzen. Die Gefahr der Osteoporose liegt in dem Risiko, Knochenbrüche zu erleiden. Dabei nimmt das Risiko für Knochenbrüche mit zunehmendem Alter exponentiell zu. Die Entwicklung der Lebensqualität verläuft umgekehrt proportional zur Krankheitsentwicklung. Es kommt zu chronischen Schmerzen und deutlichen funktionellen Einschränkungen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Osteoporose als eine der 10 bedeutendsten Erkrankungen weltweit eingestuft. Mit dem Ziel besser über diese Krankheit zu informieren, haben wir gerade die „Bone und Joint Dekade“.

Im Alter von ca. 30-35 Jahren wird die höchste Knochenmasse = „Peak-Bone-Mass" erreicht. Sie ist abhängig von Vererbung, Umwelt und Life Style-Faktoren.

Es gibt Risikofaktoren, mit deren Hilfe das individuelle Krankheitsrisiko eingeschätzt werden kann. Dazu gehören Geschlecht und Lebensalter, die Erkrankung eines Elternteils an Osteoporose, falsche Ernährung, viel Alkohol- oder Nikotinkonsum und Untergewicht. Auch Diabetes mellitus Typ I, eine Überfunktion der Schilddrüse, eine rheumatische Erkrankung und einige andere Krankheiten begünstigen das Entstehen der Osteoporose. Zusätzlich beeinflussen auch manche Medikamente und eine erhöhte Sturzgefahr die Einschätzung des Risikos und der möglichen Folgen.
Aus einem Faktor allein kann das individuelle Osteoporose- und Knochenbruchrisiko nicht hergeleitet werden. Die verschiedenen Risikofaktoren sind unterschiedlich zu gewichten und zu beurteilen.
Heute ist Osteoporose kein unabwendbares Schicksal mehr. Durch eine Knochendichtemessung kann die Erkrankung rechtzeitig erkannt werden.
Die moderne Osteoporosetherapie erfolgt nach den „ Leitlinien zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose“, die ständig nach neuestem wissenschaftlichem Kenntnisstand von Ärzten mehrerer Fachgruppen aktualisiert werden. Gerät

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